Der PulStar ist für die Verwendung durch Chiropraktoren, Physiotherapeuten und Ärzte zur Mobilisation der Wirbelsäule bestimmt. Verkauf und Verwendung des Geräts sind auf zugelassene Behandler beschränkt.
Anwendungsgebiete
Muskuloskelettale Schmerzen aufgrund von Gelenksubluxation, eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit, Gelenkfixation, myofaszialem Spasmus und Bänderzerrung.
Vorsichtsmaßnahmen
Verwenden Sie die niedrigstmöglichen Einstellungen, mit denen Sie das gewünschte Ergebnis erzielen. Beginnen Sie bei jedem Patienten mit den niedrigsten Einstellungen und steigern Sie sie schrittweise.
Gehen Sie mit den Wiederholungseinstellungen äußerst vorsichtig um, insbesondere an der Halswirbelsäule.
Vermeiden Sie hohe Kräfte bei Kindern und älteren Patienten.
Die Analyse ist keine Diagnose. Nur ein Kliniker kann einen Patienten diagnostizieren und entscheiden, wann, wo und ob behandelt wird. Verwenden Sie die Analyse zusammen mit anderen Informationen über den Patienten.
Herzschrittmacher und Defibrillatoren: Die Behandlung von Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher oder Defibrillator wird nicht empfohlen.
Komplikationen
Eine zu aggressive perkussive Therapie kann oberflächliche Blutergüsse verursachen. Weitere Komplikationen durch die Verwendung des PulStar sind nicht bekannt. Zu den für manipulative Therapie allgemein beschriebenen Komplikationen gehören solche infolge nicht erkannter Tumoren oder Metastasen, verzögerter Diagnose und Behandlung, das Cauda-equina-Syndrom sowie Paraplegie infolge eines meningealen Hämatoms.
Kontraindikationen
Wenden Sie den PulStar nur an intakten Skelettstrukturen an. Wenden Sie ihn nicht an bei bzw. an:
Frakturen
Knochen, die aufgrund einer Erkrankung das Körpergewicht nicht tragen können
Schädel- und Gesichtsnähten
Weichteilen, einschließlich Augapfel, Hoden, Brustdrüsen, Eierstöcken und Gehörgang
Zu den radiologischen Kontraindikationen gehören unter anderem:
Neoplastische Erkrankungen des Skeletts oder der Weichteile der Wirbelsäule
Knochenerkrankungen einschließlich Infektionen (wie Diszitis, Osteomyelitis und Tuberkulose), Morbus Paget und schwere Osteoporose
Entzündliche Arthritis, wie Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und rheumatoide Arthritis
Septische Arthritis
Akute oder nicht verheilte Frakturen
Achondroplasie
Elektrische Sicherheit
Schließen Sie den PulStar nur an eine ordnungsgemäß geerdete Schutzkontaktsteckdose an, und prüfen Sie jede Steckdose im Behandlungsraum mit einem Steckdosen-Prüfgerät. Ein nicht geerdeter elektrischer Behandlungstisch oder ein nicht geerdetes Gerät kann für Sie und Ihre Patienten gefährlich sein.
Verwenden Sie die Steckdosen auf der Rückseite des PulStar nur für den mit dem System gelieferten Computer und Monitor. Schließen Sie keine Mehrfachsteckdose daran an.
Stellen Sie den PulStar so auf, dass sich sein Netzkabel leicht ziehen lässt und Sie die Steuereinheit und den Patienten nicht gleichzeitig berühren können.
Lassen Sie dem Kabel des Impulskopfs Spiel. Wenn Drähte im Kabel freiliegen, verwenden Sie es nicht weiter und wenden Sie sich zur Reparatur an Sense Technology.
Der Impulskopf ist ein Anwendungsteil vom Typ BF und vom Stromnetz isoliert. Verändern Sie das Gerät nicht.
In einer normalen Praxisumgebung sind keine nennenswerten elektromagnetischen Störungen bekannt. Bei Netzwerkdruckern oder vernetzten PulStar-Systemen funktioniert eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung möglicherweise besser als WLAN.